Über mich

Hier erfährst Du mehr über mich persönlich und darüber, warum meine Kurse und Beratungen bindungs- und bedürfnisorientiert ausgerichtet sind. 

Aus- und Fortbildungen

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Zertifizierte Aus-/Fortbildungen


Fortbildungen/Seminare/Vorträge 2022

  • Zungenband in aller Munde (Ulrike Guhr, Stillberaterin DAIS/ Mitglied DEFAGOR®)
  • Frühkindliche Reflexe im Eltern-Kind-Kurs (Mandy Heinrichs, https://www.kurse-fuer-kinder.de/)


  • Div. Vorträge, u. a.:

        - "Baby Led Weaning", Tatje Bartig-Prang, Fachautorin/Dozentin
        - "Aufrichtung im ersten Lebensjahr", Physiotherapeutin Maike,
        - "Intuitives Stillen", Regine Gresens, Hebamme/IBCLC-Stillberaterin
        - "Bindungsorientierte Kita-Eingewöhnung", Julia Stoch, Dip. Psychologin
        - "Emotionelle Erste Hilfe- Krisenbewältigung für Eltern, Säuglinge und Kleinkinder",                        Thomas Harm, Dipl. Psychologe
        - "Schlaf für alle", Nora Imlau, Autorin, Journalistin
        - "Trost- emotionale Nahrung fürs Leben", Gundula Göbel, Kinder- u.                     
           Jugendpsychotherapeutin


Fortbildungen/Seminare 2021

  • Umgang mit Schnuller und (Nuckel-)Fläschchen (Cynthia Gröchenig, Stillberaterin IBCLC und LLL, 1001kindernacht-Schlafberaterin)
  • Beikost Basics (https://www.qekk.de)
  • Gesunder Babyschlaf (https://www.qekk.de
  • AFS-Stillkongress Köln


Fortbildungen 2020

  • Regulationsstörung im Eltern-Kind-Kurs begleiten und besser verstehen (Lucia Cremer, Kinderkrankenschwester)
  • Tragen in der kalten Jahreszeit (Didymos, Hedwych Veeman & Mamalila)
  • Stressfrei essen mit Kleinkindern / am Familientisch (Lucia Cremer)
  • Abschied von der Windel (Lucia Cremer)


Fortbildungen 2019

  • Grundkurs Kinästhetik Infant Handling (Liane Emmersberger)


Praktika/Ehrenamt

  • Hebammen-Praktikum, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Ludwigsburg, Kreißsaal und Wochenbettstation (2014)
  • MüZe Süd Familienzentrum e.V., ehrenamtliche Tätigkeit im Elterncafé (2014-2017)

Bindungs- und bedürfnisorientierte Elternschaft als Herzenszeit

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Mit dem "Projekt Herzenszeit" geht ein grosser Herzenswunsch von mir in Erfüllung, nämlich (werdende) Eltern auf ihrem Weg in ein entspanntes Familienleben zu unterstützen. Weil es von Bedeutung ist, wie wir geboren werden und aufwachsen. Weil es wichtig ist, wie die Beziehung zu unseren Bindungspersonen -also „Herzensmenschen“- ist, und zwar von Anfang an. Weil ich der festen Überzeugung bin, dass die Welt ein besserer Ort wird, wenn wir uns darum bemühen, insbesondere Babys und Kleinkinder mit ihren Bedürfnissen, Gefühlen, Grenzen und Denkweisen wahrzunehmen, wertzuschätzen und sie besser zu verstehen und darauf vernünftig reagieren. Das kostet Kraft, Zeit und Geduld. ABER: Es geht hier immerhin um das Fundament der kindlichen Seele und menschliche Unterbewusstsein. Damit achtsam umzugehen ist eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Vor allem wenn wir später lieber Erwachsene haben möchten, die sowohl sich selbst als auch andere respektvoll und achtsam behandeln, die Urvertrauen und Selbstbewusstsein besitzen und die fähig sind gewaltfrei zu kommunizieren. Sicherlich kann dafür keine Garantie ausgestellt werden, wie der Lebensweg unserer Kinder verläuft. Aber ich denke, wenn sich Kinder immer geliebt fühlen, ist das wichtigste schon erreicht, der Rest fügt sich schon von alleine. :)

Ich gehe nun noch etwas mehr ins Detail, warum es mir ein wichtiges Anliegen ist, die Haltung der Erwachsenen Kindern gegenüber positiv zu beeinflussen. Leider höre ich von jungen Müttern und Vätern immer noch oft, dass an sie Meinungen herangetragen werden, die eine skeptische Grundeinstellung in Bezug auf die Authentizität der kindlichen Bedürfnisse aufweisen. Verwöhn dein Baby nicht so", "Trage es nicht so viel rum!", "Spring doch nicht immer gleich!" oder "...der macht wieder so ein Theater", "...die weiß genau, welche Knöpfe sie bei dir drücken muss, um dich zu manipulieren!" . Solche Äußerungen vermitteln die Unterstellung, ein Kind handele manipulativ, um eine bestimmte Handlung der Eltern absichtlich herbeizuführen. Aus der Hirnforschung weiß man, dass Babys und Kleinkinder kognitiv noch nicht in der Lage dazu sind. Wenn wir uns dessen tatsächlich bewusst werden, fühlt es sich doch auch wirklich nicht gut an, so mit dem eigenen Kind zu sprechen oder über ein geliebtes Kind zu urteilen. Jedes Verhalten, auch jenes was als störend oder aggressiv betrachtet wird, hat immer einen Sinn und ist ein Zeichen für ein emotionales Ungleichgewicht. Wenn wir hinter jenes Verhalten schauen, erkennen wir meist die wahren Gründe dafür: Einen Ruf nach Verbindung, Vertrauen, Liebe, Orientierung, Kommunikation, Beziehung, Wertschätzung.
Es liegt in unserer Natur, dass wir unsere Kinder lieben und uns stets das Beste für sie wünschen. Daher lohnt es sich, Floskeln und ungünstige Glaubenssätze zu hinterfragen, um unsere Kinder nicht zu verletzen und langfristig den Grundstein für konstruktive familiäre Beziehungen zu schaffen.

Spätestens seit der Aufdeckung des Skandals um "das System Winterhoff" ist es wirklich Zeit für einen Wandel! Zu viele Eltern haben seinen "Bestseller" Warum unsere Kinder Tyrannen werden..." gekauft. Zu viele Pädagog*innen, Jugendämter und Kinder- und Jugendhilfeinstitutionen sind von seinem furchtbaren Gedankengut beeinflusst worden. Zu viele Fernseh- und Radiosendungen durfte dieser Mensch besuchen und darin öffentlich seine absurden Thesen ("das Kind als bindungsgestörter Narzisst", etc.) verbreiten. Seine Reichweite war enorm. Und das schlimmste an der Sache ist aber: Seine Botschaft fand und findet immer noch Anhänger und Befürworter!
Der im WDR ausgestrahlte Film "Warum Kinder keine Tyrannen sind – Das System Dr. Winterhoff" von Nicole Rosenbach lässt ehemalige Patient*innen und Erziehungsberechtige zu Wort kommen, die teils schwere Vorwürfe gegen Winterhoff erheben, u. a. den zahlreichen Einsatz ruhigstellender Medikamente und sogar Kindesmissbrauch!
Weitere Links dazu:
- https://www.instagram.com/p/CYOuhDDI_oC/.
- https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/der-fall-winterhoff-ist-dr-winterhoff-unantastbar/

Seit einigen Jahren erhält die bindungs- und bedürfnisorientierte Elternschaft glücklicherweise immer mehr Zuspruch, besonders dank Autoren*innen, wie Dr. Herbert Renz-Polster, Katja Saalfrank, Nora Imlau, Nicola Schmidt vom artgerecht Projekt und nicht zuletzt EinfachEltern mit dem Buch BabyBasics und all den tollen EinfachEltern-Kursen, über die "unsere Herzensthemen" in die Familien getragen werden. 

So gibt es immer mehr Eltern, die ganz wundervoll aufmerksam auf ihre Kinder reagieren, ihre Gefühle bewusst wahrnehmen, sie in ihrer Entwicklung altersgemäß begleiten und bei Schwierigkeiten als Familie konstruktive Lösungen suchen. Ich wünsche mir noch mehr Eltern, die auf Drohungen, Strafen und "Verhaltens-Lob" verzichten (ich habe täglich Gelegenheit zu üben… :D). 
Mehr Beziehung statt Erziehung. 

All das möchte ich in die Welt tragen- von ganzem Herzen!


Wenn Du bis hierhin alles gelesen hast, DANKE ich Dir vielmals für Deine kostbare Zeit und Dein Interesse!!!

Lieben Gruß
Vanessa

Persönliches

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- Jahrgang 1988, in Stuttgart geboren,
- Mama von zwei wilden, frechen, wunderbaren Jungs ;)